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RATGEBER · EHRLICH EINGEORDNET

WEBSITE ERSTELLEN LASSEN: DIE KOSTEN.

KOSTEN & PREISESTAND: JULI 2026ORIENTIERUNG, KEINE PREISLISTE

„Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen — und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Dieser Ratgeber gibt dir eine realistische Orientierung: welche Wege es gibt, welche Größenordnungen am Markt üblich sind und was den Preis wirklich bestimmt. Ohne Verkaufsfloskeln — auch dort, wo die günstigste Antwort nicht „Agentur" heißt.

Die drei Wege zur Website

Wer eine Website braucht, hat im Kern drei Möglichkeiten — mit sehr unterschiedlichen Kosten und sehr unterschiedlichem Eigenaufwand:

  • Homepage-Baukasten (Selbstbau): Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace kosten üblicherweise einen niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat. Dafür machst du alles selbst: Gestaltung, Texte, Bilder, Rechtstexte, Pflege. Für den Start mit sehr kleinem Budget legitim — die Grenzen zeigen sich bei Individualität, Ladezeit und sobald etwas nicht funktioniert.
  • Freelancer: Selbstständige Webdesigner rechnen meist nach Stundensatz oder Projektpreis ab. Die Spanne ist groß und hängt stark von Erfahrung und Region ab. Du bekommst individuelle Arbeit, trägst aber das Risiko, dass eine einzelne Person irgendwann nicht mehr erreichbar ist.
  • Agentur: Projektpreise beginnen für einen soliden Firmenauftritt typischerweise im vierstelligen Bereich und reichen für umfangreiche Auftritte mit Shop, Mehrsprachigkeit oder Individualentwicklung deutlich darüber hinaus. Dafür bekommst du Design, Technik, Texte und Betreuung aus einer Hand.

Wichtig: Das sind Größenordnungen zur Orientierung, keine Preisliste. Zwei Websites mit demselben Seitenumfang können sich im Preis vervielfachen — je nachdem, was drinsteckt.

Was den Preis wirklich bestimmt

Der Seitenumfang ist der offensichtlichste Faktor, aber selten der wichtigste. Entscheidender sind:

  • Design: Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein individueller Entwurf, der eigens für dein Unternehmen gestaltet wird.
  • Inhalte: Lieferst du fertige Texte und Bilder — oder sollen Texterstellung, Lektorat und Fotografie Teil des Auftrags sein? Gute Inhalte sind oft der größte Einzelposten und zugleich der wirkungsvollste.
  • Funktionen: Kontaktformular und Anfahrtskarte sind Standard. Buchungskalender, Shop, Kundenbereich oder Schnittstellen zu deinen Systemen sind Entwicklungsarbeit und werden entsprechend kalkuliert.
  • Mehrsprachigkeit: Jede zusätzliche Sprache bedeutet zusätzliche Inhalte und Pflege — inklusive Sonderfällen wie Right-to-Left-Schriften.
  • Technik-Basis: Eine statisch erzeugte Website ist wartungsarm und schnell; ein CMS wie WordPress gibt dir Redaktionsfreiheit, braucht dafür laufende Updates. Beides hat seinen Platz — die Wahl beeinflusst vor allem die Folgekosten.
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung müssen zu dem passen, was die Website tatsächlich tut. Sauber eingerichtet ist das Aufwand — nachträglich repariert deutlich mehr.

Die laufenden Kosten — der oft vergessene Teil

Mit dem Launch ist es nicht getan. Realistisch solltest du einplanen:

  • Domain: meist ein einstelliger bis niedriger zweistelliger Betrag pro Jahr.
  • Hosting: je nach Ansprüchen von wenigen Euro pro Monat für kleine Auftritte bis deutlich mehr für leistungsfähige oder verwaltete Umgebungen.
  • Pflege und Wartung: Updates, Backups, Sicherheitsprüfungen und Inhaltsänderungen — entweder als Eigenleistung oder als monatliche Pauschale im Wartungsvertrag. Gerade bei WordPress ist dieser Posten keine Kür, sondern Pflicht.

KERNSATZ

Eine ungepflegte Website ist die teuerste Variante: Sicherheitsvorfälle, Ausfälle und ein veralteter Auftritt kosten am Ende mehr als Jahre regelmäßiger Pflege.

Woran du unseriöse Angebote erkennst

Ein paar Warnsignale, unabhängig davon, wen du beauftragst: Pauschalpreise ohne jedes Gespräch über deine Anforderungen. Unklarheit darüber, wem Domain, Inhalte und Zugänge nach dem Projekt gehören. Laufende Kosten, die erst im Kleingedruckten auftauchen. Und Versprechen wie „Platz 1 bei Google" — die kann seriös niemand geben.

Fazit: Erst reden, dann rechnen

Die Frage „Was kostet eine Website?" lässt sich seriös erst beantworten, wenn klar ist, was sie leisten soll. Genau deshalb arbeiten wir mit individuellen Angeboten statt starrer Pakete: Du bezahlst, was dein Projekt wirklich braucht — und erfährst vorher transparent, was darin enthalten ist. Wie das bei uns abläuft, liest du auf unserer Seite Website erstellen lassen in Berlin — oder du fragst direkt an: Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Weiterlesen im Ratgeber: Wartungsvertrag: Was ist enthalten? und Statische Website oder WordPress?

Stand: Juli 2026. Die genannten Größenordnungen sind eine allgemeine Marktorientierung und kein Angebot.

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